Beste Jungforscher aus Bremen-Nord ausgezeichnet

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ bestachen wieder durch kreative wissenschaftliche Ideen

Bremen, 28.02.2014 – Eine Kamera, die fliegen kann, eröffnet ganz neue Möglichkeiten für Filmproduktionen und Katastrophenschutz. Solch ein Gerät haben drei Schüler des Gymnasiums Vegesack gebaut – und damit beim Regionalwettbewerb Bremen-Nord von „Jugend forscht 2014“ einen von zwei ersten Plätzen im Bereich Technik erreicht. Alle 16 siegreichen Projekte der regionalen Ausscheidung von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“, die am 27. und 28. Februar 2014 im Technologiepark Bremen stattfand, qualifizieren sich für den Landeswettbewerb. 

Die Schüler Daniel Klosa (17), Phillipp Hendrys (17) und Tim Ahlers (18) überzeugten die Jury nicht nur mit ihrem voll funktionsfähigen „Oktokopter“, sondern auch mit ihrer fachkundigen Präsentation. Ihr Ziel ist es, die Videoaufnahmen ihres achtmotorigen Fluggeräts weitgehend wackelfrei hinzubekommen – ein Vorhaben, für das sie sogar Sponsoren aus Unternehmen gewonnen haben. Aber auch die anderen siegreichen Projekte zeugen von Einfallsreichtum und wissenschaftlichem Ehrgeiz. So gingen Thessa Liné König (14) und Michelle Müller (13) der Frage nach: „Zauberstifte – Magie oder Chemie?“ Beim Einkaufen hatten sie „Magic Marker“ entdeckt, die es ermöglichen, die Farbe eines anderen Filzstifts gezielt zu verändern. Die beiden Schülerinnen der Oberschule In den Sandwehen entschlüsselten nicht n ur das chemische Geheimnis hinter diesem Phänomen, sondern schafften es sogar, eigene „Zauberstifte“ herzustellen – womit sie sich den ersten Platz im Fachbereich Chemie bei „Schüler experimentieren“ sicherten.

Dass die besten Innovationen oft an der Schnittstelle zwischen zwei vermeintlich unverwandten Sachgebieten entstehen, belegte unterdessen der alleinige Teilnehmer, der sich im Bereich Mathematik an den Start wagte. Als Musiker habe er sich oft gefragt, wie er gedruckte Musikstücke digitalisieren kann, um sie mit geringem Aufwand weiter zu bearbeiten, berichtet Georgios Andreadis. Der 16-jährige Schüler von der Deutschen Internationalen Schule in Den Haag, die seit einigen Jahren den Bremerhavener und Bremer Regionalausscheidungen zugeordnet ist, lieferte sich die Antwort selbst. Er entwickelte einen Algorithmus, der speziell auf die Erkennung von Musik-Symbolen ausgerichtet ist. Damit verdiente er sich den ersten Platz in der Math ematik redlich – auch ohne Konkurrenz.

Insgesamt nahmen 50 Projekte von jeweils 1 bis 3 Schülerinnen und Schülern aus dem Bremer Norden an „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ teil. Den „Jugend forscht Schulpreis“ erhielt die Oberschule an der Egge, weil sie zum ersten Mal dabei war und gleich zahlreiche Projekte einbrachte. Den „Sonderpreis für engagierte Talentförderer“ sicherte sich unterdessen Lehrerin Heike Ahrens von der Schule Alt-Aumund.

Ermöglicht wurde der Regionalwettbewerb durch die Paten und Unterstützer Technologiepark Uni Bremen, OMNILAB-LABORZENTRUM, Caramba, Universität Bremen, SAACKE, Gleistein Ropes, Förderverein Bürgerstiftung Blumenthal, ALEA Industrietechnik, Marahrens und Neimeier. Sonderpreise wurden vergeben von CTS Gruppen- und Studienreisen, Friederichs Stiftung, vector foiltec, DLR_School_Lab sowie druckarte.

Die komplette Siegerliste, Projekt-Kurzfassungen und hochauflösende Fotos stehen hier zum Download zur Verfügung:

http://www.omnilab.de/download-bilddaten.html

Kontakt:
Katja Schulz, Technologiepark Uni Bremen e.V., Tel. 0421 218-60338, schulz@technologiepark-uni-bremen.de
Eva-Maria Rieger, OMNILAB-LABORZENTRUM GmbH & Co. KG, Tel. 0421 17599-118, rieger@omnilab.de
Ninja Meyer, Caramba Bremen GmbH, Tel. 0421 / 38997-0, ninja.meyer@caramba.eu

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