Lust auf mehr – Schüler ganz begeistert

Teilnehmer des Jugend forscht Schülerworkshops an der Universität Bremen wollen weiter forschen

„Das war toll! Wir wollen auf jeden Fall weiterforschen“, ist die einhellige Meinung von Mika Westphal (14 Jahre), Julian Austen (13 Jahre), Mia Klepatz (16 Jahre) und Lina Knapp (17 Jahre). Diese vier Schülerinnen und Schüler gewannen beim diesjährigen Jugend forscht Regionalwettbewerb Bremen-Nord als Sonderpreis des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) und des Fachbereichs Informatik der Universität Bremen die Teilnahme am Schülerworkshop „Disruptive Technologien“.

Am 5. Juli 2016 war es soweit: Mika und Julian, beide von der Oberschule Lesum, sowie Mia und Lina, beide von der Oberschule an der Egge, starteten ihre Tour durch die Welt der Informationstechnik (IT). In der Obhut von Alina Hawkin, Informatikstudentin und studentische Hilfskraft am TZI, erklärte Dimitrij Boger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, am Beispiel von Roboter-USB-Sticks wie ein 3D-Drucker funktioniert. Die vier Teilnehmer durften je einen USB-Stick als Souvenir mitnehmen.

Mit dem Aibo-Roboter konnten die Schüler testen, welche Schwierigkeiten Roboter beim RoboCup bewältigen müssen. Ebenso haben sie die Google Glass und Oculus Rift-Datenbrille ausprobiert und bekamen ein Gefühl für die Vielschichtigkeit dieser Entwicklungen.

Konkrete Einblicke in die praktische Nutzung von IT-Ergebnissen zeigte Thorsten Kluß, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Kognitive Neuroinformatik, auf. In der Virtusphere konnten sich die Teilnehmer in einer virtuellen Welt bewegen, indem sie sich mit einer 3D-Brille in einer großen Kunststoffkugel in unbekannten Räumen orientieren mussten. Genauso spannend ist ein ganz neues Projekt dieses Fachbereichs: Das Verhalten von Bienen wird in verschiedenen Bienenstöcken mit Sensoren untersucht, um Imker bei ihrer Arbeit zu unterstützen und weitere hilfreiche Informationen zum Schutz von Bienenvölkern zu sammeln.

Zum Abschluss ließ Gheorghe Lisca, wissenschaftlicher Mitarbeiter im TZI, den humanoiden Roboter PR2 chemische Experimente durchführen.

Sabine Veit, Geschäftsführerin des TZI resümiert: „Das positive Feedback zeigt, dass wir mit unserem Nachwuchs-Programm go4IT bei diesen vier Schülern voll ins Schwarze getroffen haben. Informatik heißt eben nicht, dass man tagelang nur am Computer sitzt, sondern auch ganz praktische Lösungen mit Hilfe von Programmierung auf der Basis von Gesprächen mit Betroffenen und Beobachtungen erarbeitet.“

Zu den Institutionen:
Im TZI - Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik arbeiten 15 Professoren und mehr als 150 Mitarbeiter in über 100 nationalen und internationalen, interdisziplinären Projekten an zentralen Fragestellungen der modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft. Mittlerweile gibt es 13 Spin-off Gründungen aus dem TZI mit rund 220 zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätzen.

Den Regionalwettbewerb Bremen-Nord organisieren die Patenfirmen Technologiepark Uni Bremen e. V. und OMNILAB-LABOR­ZENTRUM GmbH & Co. KG gemein­sam mit der thyssenkrupp System Engineering GmbH. Außerdem unterstützten die Universität Bremen, die ESPABAU, der Förderverein Bürgerstiftung Blumenthal e.V., die Marahrens Group und das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) den Wettbewerb.


Weitere Informationen und Bilddaten:
Bitte setzen Sie sich mit den folgenden Kontaktpersonen in Verbindung:

Sabine Veit, TZI - Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik, Tel. 0421 / 218-64005, Mail: veit@tzi.de

Eva-Maria Rieger, OMNILAB-LABORZENTRUM GmbH & Co. KG, Tel. 0421 / 17599-118, Mail: rieger@omnilab.de

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