Ärgern Sie sich über unbequeme Arbeitsabläufe im Labor?
Die Arbeitsabläufe in den heutigen Laboren werden immer dichter, die Belastung nimmt stetig zu – die Ergonomie der Laborgeräte und des gesamten Arbeitsumfeldes wird daher immer wichtiger. Arbeitsausfall aufgrund von Rückenproblemen oder Handgelenksbelastungen sollten soweit wie möglich vermieden werden.
„Ergonomie für einen Tiefkühlschrank? Den hebe ich doch nicht!“
Doch das Thema Ergonomie geht weit über den „ergonomisch gestalteten Stuhl“ hinaus.
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Die drei Bereiche der Ergonomie
Optimierungen erfordern auch immer eine Änderung von Gewohnheiten, vor allem, wenn die Verbesserungen direkt mit dem persönlichen Verhalten zusammenhängen. Für den Einstieg sollten Sie drei Bereiche betrachten.
Die Anwender
Die Produkte, mit denen im Labor gearbeitet wird, haben einen direkten Einfluss auf die Anwender und deren Gesundheit. Ein hoher Kraftaufwand bei der Bedienung einer Pipette oder eines Gerätes, schwer ablesbare Displays oder eine unübersichtliche Menüführung sind sowohl körperlich als auch geistig anstrengend und können schnell ermüdend wirken.
Derartige Ermüdungserscheinungen bei der täglichen Arbeit kann durch die Auswahl ergonomisch gestalteter Produkte vermieden werden.
Das Labor
Häufiges Strecken, um Arbeitsmittel zu erreichen, ein hoher Lärmpegel in der direkten Arbeitsumgebung und ermüdende, sich wiederholende Bewegungen beeinflussen das Wohlbefinden, die Gesundheit und damit die Lebensqualität.
Das Zusammenspiel von Anwender, Geräten und Verbrauchsmaterialien am Arbeitsplatz sollte daher auf die individuellen Bedürfnisse des Arbeitsalltags zugeschnitten sein.
Der Arbeitsablauf
Die Anordnung von Geräten und Zubehör am Arbeitsplatz ist entscheidend für einen ergonomisch gestalteten Arbeitsablauf. Unnötige Wege und Bewegungen sollten unter Berücksichtigung der allgemeinen GLP-Empfehlungen (Gute Laborpraxis) vermieden werden. Dazu gehört auch das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Prozessschritten und die Dokumentation der Ergebnisse. In vielen Prozessketten sind „Einbahnstraßenkontrollen“ für den Probenlauf vorgeschrieben oder zumindest empfohlen.
Versuche, die durch einen nicht optimierten Arbeitsablauf oder mangelnde Dokumentation verursacht werden, verursachen Stress, sowohl subjektiv als auch objektiv.
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Aspekte verbesserter ergonomischer Gestaltung
Produktdesign
Ergonomische Produkteigenschaften werden immer noch auf wohlgeformte Griffe, Knöpfe oder runde Ecken reduziert. Aber nur weil ein Produkt bequem in der Hand liegt, ist es noch lange nicht zu 100 % ergonomisch. Die Ergonomie betrachtet die Benutzerfreundlichkeit in einem ganzheitlichen Ansatz sowie im Kontext der heutigen zunehmenden Mensch-Maschine-Interaktion. Den noch ist ein ergonomisches Produktdesign ein guter Ausgangspunkt für die Auswahl Ihrer zukünftigen Laborgeräte.

Bildquelle: Eppendorf
Kraftreduzierung
Niemand möchte mehr Kraft als nötig aufwenden, um ein Gefäß zu öffnen und zu schließen, einen Zentrifugendeckel zu bedienen oder die Plattform in einem Schüttler umzustellen. Die Handhabung schlecht konstruierter Laborgeräte erhöht die Belastung Ihrer Finger, Ihrer Hände und Ihrer Arme. Letztendlich muss Ihre Wirbelsäule all diese Belastungen auffangen. Das Produktdesign sollte eine geringere Belastung der Finger und Arme sowie einen rückenschonenden Aufbau fördern. Dies führt zu einer besseren Gesundheit und weniger Krankheitstagen.

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Leichtigkeit des Denkens
Wissenschaft ist stressig – das Laborleben ist geprägt von schnellen Entscheidungen und einer Vielzahl von Aufgaben, die parallel erledigt werden müssen. Alle Aspekte, die den Stresspegel im Labor senken, wie weniger Lärm, einfache Identifizierung oder komfortable automatische Erkennung, helfen dabei. Konzentrieren Sie Ihre Energie auf den wissenschaftlichen Erfolg.

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Fehlervermeidung
Wie oft haben Sie in einer 96-Well-Platte beim Dispensieren das aktuelle Well verloren und mussten die letzte Position neu berechnen? Ein Dispenser zählt unabhängig von Ihnen, und farbcodierte Platten vermeiden Versuch-und-Irrtum. Intelligente Instrumente unterstützen Sie dabei, das Risiko von Fehlern zu verringern und letztendlich Ihre Ergebnisse und deren Zuverlässigkeit zu verbessern.

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Lesbarkeit
Für uns Menschen ist das schnell Erfassen von Informationen eine der wichtigsten Datenquellen. Klare Hinweise darauf, was wo zu tun ist, leicht ablesbare Einstellungen und intuitive Schnittstellen sparen Zeit und Energie.

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Weitere Informationen
Dieser Blogbeitrag entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Eppendorf.
Bereits Anfang der 1970er Jahre begann Eppendorf, die Ergonomie seiner Laborgeräte zu optimieren. Mit dem PhysioCare Concept® konzentrierte sich ab 2003 das Thema Ergonomie auf Pipetten. Heute ist das PhysioCare Concept in allen Eppendorf-Produkten implementiert und unterstützt das Wohlbefinden der Anwender. Entdecken Sie viele weitere Produkte der Firma Eppendorf in unserem Online-Shop.
Sie möchten mehr über die spezifischen ergonomischen Aspekte der Eppendorf-Produkte herausfinden und wie diese Ihnen helfen können, einen ergonomischeren Arbeitsplatz zu schaffen?
Dann registrieren Sie sich für das kostenlose Webinar am 13.06.2022: „Es geht um Sie – Ergonomie im Labor“
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